Dienstag, 24. Juni 2008

News-Feed

Leider muss ich die Box mit aktuellen jagdlichen Nachrichten wieder entfernen. Im Hinblick auf die eher geringe Resonanz war es einfach zuviel Arbeit. Im Moment habe ich im Beruf recht viel zu tun, so dass auf das sowieso noch junge Blog wohl eher wenig bedient werden wird. Dafür jeden Tag jagdliche Neuigkeiten zu durchforsten und hier reinzustellen, fehlt mir auf jeden Fall die Zeit.

Freitag, 20. Juni 2008

Zecken - überall

Grade habe ich schon wieder zwei Zecken von meinem Dackel entfernt.

Diese kleinen Blutsauger haben in den letzten Wochen nochmal massiv zugenommen, habe ich das Gefühl. Scheinbar ist auch dringend nochmal eine Chemie-Keule für meinen kleinen Dackel nötig, um ihm die Plagegeister in Zukunft zu ersparen.

video

Beeindruckend, wie schnell die kleinen Tierchen sind...

Donnerstag, 19. Juni 2008

Hasen

  Dieses Jahr fallen mir morgens wirklich reichlich Hasen in unseren Feldern auf! Dieses Foto zeigt einige von ihnen ;-). Vielleicht kommt es mir nur so vor, aber ich habe das Gefühl, die Besätze hätten deutlich zu genommen. Auch unsere Strecke letztes Jahr war nicht schlecht. Ich bin schon gespannt, wie das ganze im Herbst aussieht.

Posted by Picasa

Dienstag, 17. Juni 2008

Update: Besoffener Jäger

Und so lautet dann die Schlagzeile im Express:

Brandgefährlich - Besoffener Jäger schießt auf Spaziergänger

Schuss durch alkoholisierten Jäger sorgt für Aufregung

Polizeipresse: Polizei Köln - POL-K: 080616-5-K Schuss durch alkoholisierten Jäger sorgt für Aufregung: "POL-K: 080616-5-K Schuss durch alkoholisierten Jäger sorgt für Aufregung

Köln (ots) - Ein alkoholisierter Jäger (72) hat am Freitagabend (13. Juni) in einem Waldstück in Köln Dünnwald für Aufregung gesorgt."

[...]

Neben einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Trunkenheit am Steuer und einer Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung wird zur Zeit der Widerruf seiner waffenrechtlichen Erlaubnis geprüft. Sowohl sein mitgeführtes Gewehr als auch die zu Hause gelagerten Waffen und seine Munition wurden zunächst sichergestellt.


Wie konnte es dazu kommen? Tatsächlich hat der Jäger vom Hochsitz ein Reh geschossen. Die genauen Umstände werden wohl zu klären sein. Ob das Geschoss unmittelbar an dem Spaziergänger vorbeiflog und ob dieser tatsächlich unter ständigem Ohr-Piepen leidet kann aber auch dahin gestellt bleiben.

Fest steht: Der Jäger rannte der hinzugezogenen Polizei in die Arme. Mit 0,9 Promille!

Tatsächlich skandalös, wenngleich auch - bedauerlicherweise - sicher keine Seltenheit.

Wer soviel Alkohol intus hat, sollte tatsächlich lieber zu Hause bleiben. Grundsätzlich sollte der Alkohlkonsum ans Ende der Jagd verlegt werden. Die Jagd hat zuviele Unberechenbarkeiten, als dass man sich dieser Tage erlauben kann betrunken gewesen zu sein. Zu schnell ist was passiert. Nicht nur bei der Treibjagd - wo in unserem Revier schon vor längerer Zeit jeder Alkohol vor Schluss erfolgreich abgeschafft wurde - sondern auch beim Ansitz!

Und wie das Beispiel zeigt: Es muss nicht mal was passieren! Es reichen besorgte Mitbürger, die wegen einem 80m entfernten Schuss gleich die Ordnungsmacht herbeirufen, ein ständiges Pfeifen von den an ihnen vorbeifliegenden Geschossen hören und deren Hunde sich vor lauter Angst mehrmals übergeben müssen.

Auch wenn es früher alles anders war - auch als 72-jähriger Jäger muss man in der Gegenwart ankommen. Dieser Vorfall wird für den Betroffenen sicher nicht ohne Konsequenzen bleiben.

Geschädigt wird von solchen Vorfällen jedenfalls die gesamte Jägerschaft, deren verbreitetes Säufer-Image hier nur wieder bestätigt wird. Schade!

Montag, 16. Juni 2008

Jäger bei Schießübungen von Querschläger schwer verletzt

Jäger bei Schießübungen von Querschläger schwer verletzt

Hier zeigt sich wieder drastisch, wie sehr die Gefahren von Schusswaffen leider manchmal unterschätzt werden.

"Schießübungen" im Wald sind deshalb so gefährlich, weil die Bedingungen nahezu unkontrollierbar sind. Und wie hier gezeigt, reicht schon der KK-Revolver, um schwerste, u.U. lebensbedrohliche Verletzungen zu verursachen. Warum nicht auf den Schießstand? Zu teuer? Zu mühsam? Es mag tatsächlich sinnvoll sein, ein Gewehr nochmal im Revier Probe zu schießen. Bei Zweifeln die Treffpunktlage zu überprüfen. Mit dem KK-Revolver auf die Scheibe sollte man dann doch lieber auf dem Schießstand üben.

Das ist aber vielleicht gar nicht die Lehre, die wir aus dem Vorfall ziehen sollten. Vielmehr zeigt es die Gefahren, die umso mehr beim sachgerechten Umgang mit der Waffe, z.B. bei der Fallenjagd auftauchen. Hier hätte gleiches ebenso passieren können!

Daher: Schießen möglichst ohne umstehende "Zuschauer", auch mit KK. Auf Kugelfang und mögliche Gefahren (wie hier der Stahlring) achten. Die Flugbahn von Querschlägern ist unberechenbar!

Termin zur öffentlichen Gerichtsverhandlung im Fall Manfred Ißleib

Jagd Blog - das etwas andere Jagdtagebuch: Termin zur öffentlichen Gerichtsverhandlung im Fall Manfred Ißleib

Ich werde zwar leider nicht hingehen können, verfolge das ganze aber mit Spannung. Ich befürchte, dass das Ergebnis für uns Hundebesitzer enttäuschend sein dürfte.

Im übrigen bin ich erstaunt, dass es überhaupt zu einer Verhandlung kommt. War nicht vorher von einem Strafbefehl die Rede? Wenn ich das richtig verstehe, heißt das wohl, das der Strafbefehl nicht angenommen wurde...

Ich hoffe, das Jagd-Blog wird weiter so detailiert und aktuell über den Fall berichten!

Freitag, 13. Juni 2008

Einhorn?

Einhorn in Italien entdeckt! Soso, in Italien wurde also ein Einhorn entdeckt? Das veranlasst mich, in meinem Archiv zu suchen. Bei uns im Revier habe ich schließlich schon vor einigen Wochen ein "Einhorn" entdeckt"... Soooo besonders ist es dann ja auch wieder nicht. Na ja, dass das "Horn" so schön in der Mitte sitzt wohl schon. Wenn da nicht mal jemand ein wenig nachgeholfen hat....

Leider ist mein Fotos nicht ganz so schön gelungen, aber schließlich läuft mein Einhorn auch nicht im Wildpark, sondern in der freien Natur umher.


(Na ja, ich gebe zu, man braucht schon etwas Fantasie, um den Einstangenbock zu erkennen, durchs Fernglas ließ er sich aber sicher ansprechen.)

Jagd Blog - das etwas andere Jagdtagebuch: In den Fall Manfred Ißleib kommt Bewegung

Jagd Blog - das etwas andere Jagdtagebuch: In den Fall Manfred Ißleib kommt Bewegung


Das ist doch mal eine erfreuliche Nachricht! Schließlich war es wirklich mehr als skandalös, was da passiert ist. Es wäre interessant, dieses Gerücht bestätigt zu bekommen. Ich frage mich, ob die Jagdverbände diese aktuelle Entwicklung nochmal zu Anlass nehmen, das Geschehen zu kommentieren. Nötig wäre das!